Über das LIKE-Projekt

Das Ziel des Projekts besteht darin, ein höheres Bewusstsein für geschlechtergerechte Inhalte in digitalen Medien zu schaffen. Daher werden verschiedene Qualifizierungsinstrumente entwickelt, um Ungerechtigkeiten bei der Repräsentation von Männern und Frauen zu verdeutlichen. Hierbei werden Medien in den Blick genommen, da sie unsere Wahrnehmung und Meinung stark beeinflussen. LIKE adressiert speziell die digitalen Medienformate Videospiele, Werbung und Webseiten.

Die zu entwickelnden Qualifizierungs- und Beratungstools sind für verschiedene Personengruppen bestimmt:

  • Personen, die digitale Inhalte entwickeln und erstellen wie Fotografinnen und Fotografen, Grafikerinnen und Grafiker, Werbetexterinnen und Werbetexter sowie Filmemacherinnen und Filmemacher
  • Personen, die Entscheidungen über Inhalte und Layout der digitalen Medienformate treffen, z.B. web designer, Grafikdesignerinnen und Grafikdesigner und Marketingexpertinnen und Marketingexperten sowie Spieleentwicklerinnen und Spieleentwickler
  • Sowie Lehrende, die andere in der Medienentwicklung und -gestaltung ausbilden und qualifizieren

LIKE gender equality wird im Rahmen von Erasmus+ gefördert und zeigt das Streben der EU, den sozialen und beruflichen Stellenwert von Geschlechtergerechtigkeit zu verdeutlichen.

Gemäß der Europäischen Kommission haben Medien einen wesentlichen Einfluss auf Wahrnehmung, Ideen, Einstellungen und Verhalten der Gesellschaft. Dadurch können sie strukturelle Veränderungen für eine erhöhte Geschlechtergerechtigkeit entweder hindern oder fördern.

Finden Sie heraus, wie geschlechtergerechte Medien aussehen z.B. hier, und hierwie Sie konträre Medienbotschaften senden.

 

Partner

Erasmus+ ist ein EU-Programm, welches Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport in Europa mit Fördergeldern unterstützt. Das Budget von 14,7 Billionen ermöglicht über 4 Millionen Europäerinnen und Europäern im Ausland zu studieren, ihre Ausbildung zu machen, Erfahrungen zu sammeln und sich ehrenamtlich zu engagieren.

Groupe Actiplay ist ein Unternehmen mit 60 Angestellten, das seit 1995 im französischen Bordeaux ansässig ist. Actiplay ist führend in der Entwicklung digitaler Spiele und kann auf über 20 Jahre Erfahrung und mehr als 500 Kunden verweisen u.a. Sephora, Lufthansa, HomeAway, Roquefort Société, NRJ, Toyota, Carrefour, Publicis Group und France Télévisions.

Die DEKRA Akademie ist eines der größten privaten Bildungsunternehmen in Deutschland und blickt auf fast 40 Jahre Erfahrung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zurück. Die DEKRA Akademie gehört zum Konzern DEKRA SE, einer global agierenden Expertenorganisation und Prüfgesellschaft, bei der weltweit 33.500 Mitarbeitende arbeiten und zum Umsatz von 2,5 Billionen € (2014) beitragen.

Fastrak Consulting Ltd. ist eine kleine Beratungsfirma, die vom Vereinigten Königreich aus, ihre Kunden auf der ganzen Welt betreut. Fastrak wurde 1997 von Clive Shepherd, dem früheren europäischen Leiter der Weiterbildungsabteilung eines internationalen Unternehmens und Mitbegründer einer Medienentwicklungsfirma, gegründet. Fastrak ist spezialisiert im Bereich des digitalen Lernens am Arbeitsplatz und dem Bereich der Kommunikation.

Die Nationale Vereinigung SCAS ist seit 1992 eine eingetragene, gemeinnützige juristische Person in Bulgarien, die 8 Branchen adressiert. Die Aktivitäten der Organisation starteten jedoch lange davor mit Initiativen, die auf die berufliche Fortentwicklung junger Menschen und Studierender zielen. Hierzu wurden Informations-, Bildungs- und Ausbildungsmaterialien entwickelt, sowie Seminare, Bildungsveranstaltungen und Foren gehalten. Seit 1992 hat SCAS über 120 nationale und internationale Projekte koordiniert und umgesetzt.

Ni Plus Ni Moins ist eine Beratungsfirma im Bereich der Geschlechtergerechtigkeit. Sie berät, unterstützt und qualifiziert private und öffentliche Organisationen bei der Entwicklung von Strategien zur Gleichberechtigung und der Umsetzung daraus resultierender Aktionspläne. NPNM fertigt Diagnosen zu Geschlechtergerechtigkeit für private und öffentliche Institutionen an, in denen die Situation von Männern und Frauen mittels verschiedener Kriterien verglichen wird (u.a. Vergütung, Einstellung, Aus- und Weiterbildung, Gesundheit und Sicherheit). Diesen Diagnosen folgen in der Regel Aktionspläne, um die Ungerechtigkeiten unter den Geschlechtern zu minimieren.

Kontakt

Falls Sie uns kontaktieren möchten, um sich über das Projekt auszutauschen, melden Sie sich gern über das untenstehende Kontaktformular.